Im August 2026 treffen zwei scheinbar gegensätzliche Arten der Stoffentwicklung aufeinander.
Vom 5. bis 15. August wird das Locarno Film Festival erneut zu einem internationalen Treffpunkt für Filmschaffende, Publikum und Branche. Die 79. Ausgabe zeigt 233 Filme, darunter 103 Weltpremieren. Im Rahmen von Locarno Pro werden Projekte präsentiert, diskutiert und mit möglichen internationalen Partner:innen zusammengebracht.
Wenige Tage später beginnt am Semmering die 13. Drehbuchklausur. Vom 12. bis 31. August können sich ausgewählte Autor:innen drei Wochen lang intensiv ihren Drehbuchprojekten widmen – mit konzentrierten Schreibphasen, Gesprächen, Coachings und fachlichem Austausch.
In Locarno geht es um Sichtbarkeit, Präsentation und Resonanz.
Am Semmering geht es um Ruhe, Konzentration und Vertiefung.
Für die Arbeit an einem Drehbuch ist beides notwendig.
Neue Ideen sind empfindlich.
Vielleicht gibt es zunächst nur eine Figur, ein Bild, eine Situation oder einen Konflikt. Vielleicht ist noch nicht klar, ob daraus ein Kinofilm, eine Serie oder ein Kurzfilm werden soll. Vielleicht existiert bereits eine starke erste Szene, aber noch keine tragfähige Handlung.
In dieser Phase kann zu viel Feedback einen Stoff kleiner machen.
Eine Person möchte mehr Spannung. Eine andere erkennt darin eine Komödie. Jemand schlägt eine andere Hauptfigur vor. Eine vierte Person möchte aus dem Film eine Serie machen.
Keine dieser Reaktionen muss falsch sein. Problematisch wird es erst, wenn die Autorin oder der Autor noch nicht weiß, welche Geschichte eigentlich verteidigt werden soll.
Dann wird Stoffentwicklung schnell zu einer Abstimmung:
Doch ein Drehbuch wird nicht automatisch stärker, wenn es möglichst vielen Erwartungen gleichzeitig entspricht.
Bevor ein Stoff geöffnet wird, braucht er deshalb eine erste innere Richtung.
Diese Antworten müssen noch nicht perfekt sein. Sie schaffen jedoch einen Kern, an dem spätere Rückmeldungen geprüft werden können.
Rückzug allein reicht allerdings nicht.
Wer sehr lange an einem Stoff arbeitet, beginnt Lücken automatisch mit dem eigenen Wissen zu füllen. Im Kopf der Autorin existiert die Vorgeschichte der Figur. Der Autor kennt ihre Motivation. Blicke, Pausen und Beziehungen wirken selbstverständlich, obwohl sie auf der Seite möglicherweise noch gar nicht erkennbar sind.
Genau deshalb braucht ein Drehbuch irgendwann andere Leser:innen.
Nicht, damit diese den Film neu erfinden.
Sondern damit sichtbar wird, welcher Film auf den Seiten tatsächlich angekommen ist.
Ein schneller Lösungsvorschlag lautet:
Eine hilfreiche Beobachtung lautet:
Ein weiterer schneller Lösungsvorschlag lautet:
Eine hilfreichere Beobachtung wäre:
Der Unterschied ist entscheidend:
Eine fertige Lösung übernimmt den Stoff. Eine genaue Beobachtung gibt ihn an die schreibende Person zurück.
Feedback wird besonders nützlich, wenn vorher klar ist, was in der jeweiligen Arbeitsphase überprüft werden soll.
Hier geht es noch nicht um einzelne Dialogzeilen oder die Länge von Szenen.
Sinnvolle Fragen:
Jetzt kann überprüft werden, ob die beabsichtigte Geschichte tatsächlich lesbar geworden ist.
Sinnvolle Fragen:
Jetzt werden Rückmeldungen nicht einfach gesammelt, sondern ausgewertet.
Sinnvolle Fragen:
Für Schreibgruppen, Foren oder persönliche Feedbackrunden hilft ein einfacher Ablauf.
Die Autorin oder der Autor nennt vorab höchstens zwei konkrete Fragen.
Zum Beispiel:
Die Frage „Wie findet ihr mein Drehbuch?“ ist dagegen zu groß. Sie führt häufig zu allgemeinen Geschmacksurteilen.
Die Leser:innen schildern zunächst nur ihre Wahrnehmung:
Einzelne Rückmeldungen können Geschmack sein. Wiederkehrende Beobachtungen sind meist ein Signal.
Wenn mehrere Menschen nicht verstehen, was die Hauptfigur will, liegt vermutlich ein Klarheitsproblem vor. Das bedeutet jedoch noch nicht, dass alle dieselbe Lösung vorschlagen müssen.
Am Ende entscheidet die schreibende Person:
Nimm eine Szene aus deinem aktuellen Projekt. Ideal ist eine Szene, in der sich eine Beziehung, ein Ziel oder eine Entscheidung verändern soll.
Überarbeite die Szene allein und beantworte dabei:
Gib die Szene einer Person, ohne vorher zu erklären, was du beabsichtigt hast.
Bitte nur um Antworten auf diese vier Fragen:
Diskutiere die Antworten zunächst nicht. Höre zu und notiere, was tatsächlich angekommen ist.
Überarbeite die Szene ein zweites Mal. Übernimm dabei nicht automatisch jeden Vorschlag.
Prüfe stattdessen:
Vergleiche anschließend beide Fassungen.
Vielleicht war die erste mutiger. Vielleicht ist die zweite verständlicher. Vielleicht entsteht die stärkste Version genau dort, wo Klarheit und Eigenständigkeit zusammenkommen.
Beim Locarno Film Festival werden Filme und Projekte sichtbar. In Programmen wie Alliance 4 Development treffen Stoffe auf Produzent:innen, mögliche Koproduktionspartner:innen und internationale Branchenexpert:innen. Die Projekte werden präsentiert, diskutiert und auf ihre Resonanz geprüft.
Die Drehbuchklausur am Semmering schafft dagegen bewusst einen konzentrierten Arbeitsraum. Bis zu sieben Autor:innen können sich dort über mehrere Wochen dem Schreiben, der Stoffentwicklung und gezieltem Coaching widmen.
Diese beiden Arbeitsweisen widersprechen einander nicht.
Sie bilden einen Rhythmus:
Kein Stoff sollte vom ersten Gedanken an von fremden Erwartungen bestimmt werden.
Aber kein Stoff sollte so lange geschützt werden, dass er nie auf andere Menschen trifft.
In welcher Phase befindet sich euer aktuelles Projekt?
Schreibt gern nach diesem einfachen Muster in die Kommentare:
Wer antwortet, beginnt am besten nicht mit einer fertigen Lösung.
Beginnt mit einer genauen Beobachtung oder einer guten Frage.
Ein Drehbuch entsteht nicht nur im stillen Raum. Es entsteht auch nicht nur im Gespräch.
Es braucht Phasen, in denen eine Idee geschützt wachsen darf. Und es braucht Momente, in denen sichtbar wird, was davon auf der Seite wirklich angekommen ist.
Rückzug gibt einem Stoff eine eigene Stimme.
Resonanz zeigt, ob diese Stimme andere Menschen erreicht.
Die wichtigste Aufgabe der Autorin oder des Autors bleibt dabei dieselbe:
zuhören, prüfen und entscheiden.
Stand der Veranstaltungsinformationen: 1. August 2026.
Vom 5. bis 15. August wird das Locarno Film Festival erneut zu einem internationalen Treffpunkt für Filmschaffende, Publikum und Branche. Die 79. Ausgabe zeigt 233 Filme, darunter 103 Weltpremieren. Im Rahmen von Locarno Pro werden Projekte präsentiert, diskutiert und mit möglichen internationalen Partner:innen zusammengebracht.
Wenige Tage später beginnt am Semmering die 13. Drehbuchklausur. Vom 12. bis 31. August können sich ausgewählte Autor:innen drei Wochen lang intensiv ihren Drehbuchprojekten widmen – mit konzentrierten Schreibphasen, Gesprächen, Coachings und fachlichem Austausch.
In Locarno geht es um Sichtbarkeit, Präsentation und Resonanz.
Am Semmering geht es um Ruhe, Konzentration und Vertiefung.
Für die Arbeit an einem Drehbuch ist beides notwendig.
Ein Stoff braucht einen geschützten Raum, in dem er entstehen kann – und ein Gegenüber, an dem er sich überprüfen muss.
Ein Stoff braucht zunächst Schutz
Neue Ideen sind empfindlich.
Vielleicht gibt es zunächst nur eine Figur, ein Bild, eine Situation oder einen Konflikt. Vielleicht ist noch nicht klar, ob daraus ein Kinofilm, eine Serie oder ein Kurzfilm werden soll. Vielleicht existiert bereits eine starke erste Szene, aber noch keine tragfähige Handlung.
In dieser Phase kann zu viel Feedback einen Stoff kleiner machen.
Eine Person möchte mehr Spannung. Eine andere erkennt darin eine Komödie. Jemand schlägt eine andere Hauptfigur vor. Eine vierte Person möchte aus dem Film eine Serie machen.
Keine dieser Reaktionen muss falsch sein. Problematisch wird es erst, wenn die Autorin oder der Autor noch nicht weiß, welche Geschichte eigentlich verteidigt werden soll.
Dann wird Stoffentwicklung schnell zu einer Abstimmung:
- Welche Idee gefällt den meisten?
- Welcher Vorschlag klingt am professionellsten?
- Welche Version lässt sich am einfachsten erklären?
- Welche Änderung vermeidet den nächsten Einwand?
Doch ein Drehbuch wird nicht automatisch stärker, wenn es möglichst vielen Erwartungen gleichzeitig entspricht.
Bevor ein Stoff geöffnet wird, braucht er deshalb eine erste innere Richtung.
Drei Fragen für die geschützte Schreibphase
- Wessen Geschichte erzähle ich?
Nicht nur: Welche Figuren kommen vor? Sondern: Wer muss eine Entscheidung treffen, die den Verlauf der Geschichte verändert?
- Was steht für diese Figur persönlich auf dem Spiel?
Ein großes gesellschaftliches Thema wird erst dann zum Drama, wenn es für eine konkrete Figur einen Preis bekommt.
- Welche Frage lässt mich selbst nicht los?
Nicht jede Frage muss im Film beantwortet werden. Aber sie sollte den Stoff antreiben.
Diese Antworten müssen noch nicht perfekt sein. Sie schaffen jedoch einen Kern, an dem spätere Rückmeldungen geprüft werden können.
Dann braucht der Stoff Widerspruch
Rückzug allein reicht allerdings nicht.
Wer sehr lange an einem Stoff arbeitet, beginnt Lücken automatisch mit dem eigenen Wissen zu füllen. Im Kopf der Autorin existiert die Vorgeschichte der Figur. Der Autor kennt ihre Motivation. Blicke, Pausen und Beziehungen wirken selbstverständlich, obwohl sie auf der Seite möglicherweise noch gar nicht erkennbar sind.
Genau deshalb braucht ein Drehbuch irgendwann andere Leser:innen.
Nicht, damit diese den Film neu erfinden.
Sondern damit sichtbar wird, welcher Film auf den Seiten tatsächlich angekommen ist.
Hilfreiches Feedback beschreibt zuerst die Wirkung
Ein schneller Lösungsvorschlag lautet:
„Die Schwester sollte die Gegenspielerin sein.“
Eine hilfreiche Beobachtung lautet:
„Von der Schwester ging für mich mehr Druck aus als von der Figur, die offenbar als Gegenspielerin gedacht ist.“
Ein weiterer schneller Lösungsvorschlag lautet:
„Die erste Szene muss weg.“
Eine hilfreichere Beobachtung wäre:
„Nach der ersten Szene kannte ich die Welt, wusste aber noch nicht, wessen Geschichte ich verfolge.“
Der Unterschied ist entscheidend:
Eine fertige Lösung übernimmt den Stoff. Eine genaue Beobachtung gibt ihn an die schreibende Person zurück.
Nicht jede Phase braucht dieselben Fragen
Feedback wird besonders nützlich, wenn vorher klar ist, was in der jeweiligen Arbeitsphase überprüft werden soll.
In der Ideenphase
Hier geht es noch nicht um einzelne Dialogzeilen oder die Länge von Szenen.
Sinnvolle Fragen:
- Welche Figur erscheint euch als Zentrum der Geschichte?
- Welcher Konflikt macht euch neugierig?
- Was wirkt an der Idee besonders eigenständig?
- Welche Frage sollte der Stoff unbedingt untersuchen?
Nach einer ersten Fassung
Jetzt kann überprüft werden, ob die beabsichtigte Geschichte tatsächlich lesbar geworden ist.
Sinnvolle Fragen:
- Ab welchem Moment war das Ziel der Hauptfigur klar?
- Wo hat sich die Spannung für euch verändert?
- Welche Entscheidung der Figur war nachvollziehbar?
- Wo musstet ihr Informationen selbst ergänzen?
- Welche Entwicklung habt ihr am Ende wahrgenommen?
In der Überarbeitung
Jetzt werden Rückmeldungen nicht einfach gesammelt, sondern ausgewertet.
Sinnvolle Fragen:
- Welche Probleme werden von mehreren Personen unabhängig voneinander genannt?
- Welche Rückmeldung betrifft den Kern des Stoffes?
- Welche Änderung würde nur ein Symptom reparieren?
- Welche Entscheidung macht den Stoff klarer, ohne ihn beliebiger zu machen?
Das Vier-Schritte-Feedback
Für Schreibgruppen, Foren oder persönliche Feedbackrunden hilft ein einfacher Ablauf.
1. Den Auftrag klären
Die Autorin oder der Autor nennt vorab höchstens zwei konkrete Fragen.
Zum Beispiel:
- Ist verständlich, warum die Hauptfigur das Angebot annimmt?
- Verändert sich die Beziehung der beiden Figuren in dieser Szene?
Die Frage „Wie findet ihr mein Drehbuch?“ ist dagegen zu groß. Sie führt häufig zu allgemeinen Geschmacksurteilen.
2. Die Wirkung beschreiben
Die Leser:innen schildern zunächst nur ihre Wahrnehmung:
- Was habe ich verstanden?
- Was habe ich erwartet?
- Wo wurde ich neugierig?
- Wo verlor ich die Orientierung?
- Welche Veränderung habe ich wahrgenommen?
3. Nach Mustern suchen
Einzelne Rückmeldungen können Geschmack sein. Wiederkehrende Beobachtungen sind meist ein Signal.
Wenn mehrere Menschen nicht verstehen, was die Hauptfigur will, liegt vermutlich ein Klarheitsproblem vor. Das bedeutet jedoch noch nicht, dass alle dieselbe Lösung vorschlagen müssen.
4. Die Entscheidung zurückgeben
Am Ende entscheidet die schreibende Person:
- Welche Beobachtung trifft einen wunden Punkt?
- Welche Rückmeldung hilft dem eigenen Ziel?
- Welche Idee führt zu einem anderen Film?
- Was soll bewusst so bleiben?
Gutes Feedback nimmt Autor:innen keine Entscheidungen ab. Es hilft ihnen, genauer zu entscheiden.
Kleine Übung für diesen Monat: Eine Szene, drei Durchgänge
Nimm eine Szene aus deinem aktuellen Projekt. Ideal ist eine Szene, in der sich eine Beziehung, ein Ziel oder eine Entscheidung verändern soll.
Durchgang 1: Schreiben
Überarbeite die Szene allein und beantworte dabei:
- Was will die Hauptfigur in diesem Moment konkret?
- Was versucht sie zu verbergen?
- Warum kann sie die Wahrheit nicht einfach aussprechen?
- Was ist am Ende anders als am Anfang?
- Wo beginnt die Szene wirklich?
Durchgang 2: Lesen lassen
Gib die Szene einer Person, ohne vorher zu erklären, was du beabsichtigt hast.
Bitte nur um Antworten auf diese vier Fragen:
- Was wollte die Hauptfigur?
- Wo wurdest du neugierig?
- Wo war etwas unklar?
- Was hat sich zwischen den Figuren verändert?
Diskutiere die Antworten zunächst nicht. Höre zu und notiere, was tatsächlich angekommen ist.
Durchgang 3: Entscheiden
Überarbeite die Szene ein zweites Mal. Übernimm dabei nicht automatisch jeden Vorschlag.
Prüfe stattdessen:
- Welche Beobachtung betrifft meine eigentliche Absicht?
- Welche Stelle braucht mehr Klarheit?
- Wo erkläre ich zu viel?
- Welche Überraschung sollte erhalten bleiben?
- Welche Entscheidung gehört weiterhin mir?
Vergleiche anschließend beide Fassungen.
Vielleicht war die erste mutiger. Vielleicht ist die zweite verständlicher. Vielleicht entsteht die stärkste Version genau dort, wo Klarheit und Eigenständigkeit zusammenkommen.
Was der August über Stoffentwicklung erzählt
Beim Locarno Film Festival werden Filme und Projekte sichtbar. In Programmen wie Alliance 4 Development treffen Stoffe auf Produzent:innen, mögliche Koproduktionspartner:innen und internationale Branchenexpert:innen. Die Projekte werden präsentiert, diskutiert und auf ihre Resonanz geprüft.
Die Drehbuchklausur am Semmering schafft dagegen bewusst einen konzentrierten Arbeitsraum. Bis zu sieben Autor:innen können sich dort über mehrere Wochen dem Schreiben, der Stoffentwicklung und gezieltem Coaching widmen.
Diese beiden Arbeitsweisen widersprechen einander nicht.
Sie bilden einen Rhythmus:
- Schreiben.
- Abstand gewinnen.
- Lesen lassen.
- Zuhören.
- Entscheiden.
- Neu schreiben.
Kein Stoff sollte vom ersten Gedanken an von fremden Erwartungen bestimmt werden.
Aber kein Stoff sollte so lange geschützt werden, dass er nie auf andere Menschen trifft.
Frage an die Community
In welcher Phase befindet sich euer aktuelles Projekt?
- Braucht der Stoff gerade mehr Ruhe?
- Braucht ihr eine erste ehrliche Leserin oder einen ersten Leser?
- Gibt es eine Szene, deren Wirkung ihr überprüfen möchtet?
- Oder habt ihr bereits viel Feedback und müsst jetzt entscheiden, was davon wirklich zu eurem Film gehört?
Schreibt gern nach diesem einfachen Muster in die Kommentare:
Projekt: Kurzfilm, Langfilm, Serie, Exposé oder Treatment
Arbeitsphase: Idee, erste Fassung oder Überarbeitung
Meine konkrete Frage: Eine Frage, bei der euch ein Blick von außen helfen würde
Wer antwortet, beginnt am besten nicht mit einer fertigen Lösung.
Beginnt mit einer genauen Beobachtung oder einer guten Frage.
Fazit
Ein Drehbuch entsteht nicht nur im stillen Raum. Es entsteht auch nicht nur im Gespräch.
Es braucht Phasen, in denen eine Idee geschützt wachsen darf. Und es braucht Momente, in denen sichtbar wird, was davon auf der Seite wirklich angekommen ist.
Rückzug gibt einem Stoff eine eigene Stimme.
Resonanz zeigt, ob diese Stimme andere Menschen erreicht.
Die wichtigste Aufgabe der Autorin oder des Autors bleibt dabei dieselbe:
zuhören, prüfen und entscheiden.
Quellen und weiterführende Informationen
- Locarno Film Festival: Locarno79 – Official Selection Announced
- Locarno Pro: Alliance 4 Development 2026
- Drehbuchklausur: Informationen zur 13. Drehbuchklausur
Stand der Veranstaltungsinformationen: 1. August 2026.